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bookbrunch Screenshot 2008
 

Großbritannien: Online Branchenmedium "BookBrunch" gestartet

Täglich aktuelle Informationen aus der Buchbranche bietet seit Oktober das neue Internetportal "BookBrunch", das von Liz Thomson und Nicholas Clee gestartet wurde.

Warum? Wieso? Weshalb? Das erfahren Sie in unserem Kurzinterview mit den beiden Gründern.Mehr als 50 Jahre Erfahrung im englischen Medienmarkt bringen die beiden Branchenexperten zusammen für ihr neues Projekt "BookBrunch" mit. Liz Thomson war über 20 Jahre als Lektorin beim Branchenmedium "Publishing News" tätig, das im Sommer aus finanziellen Gründen eingestellt wurde. Nicholas Clee arbeitete von 1999 bis 2004 als Lektor beim Magazin "The Bookseller". Beide schreiben außerdem unter anderem für "The Times", "Guardian", "Times Literary Supplement" und "The Independent".

Mehr als 50 Jahre Erfahrung im englischen Medienmarkt bringen die beiden Branchenexperten zusammen für ihr neues Projekt "BookBrunch" mit. Liz Thomson war über 20 Jahre als Lektorin beim Branchenmedium "Publishing News" tätig, das im Sommer aus finanziellen Gründen eingestellt wurde. Nicholas Clee arbeitete von 1999 bis 2004 als Lektor beim Magazin "The Bookseller". Beide schreiben außerdem unter anderem für "The Times", "Guardian", "Times Literary Supplement" und "The Independent".

Frankfurter Buchmesse: Was möchten Sie mit BookBrunch erreichen?

BookBrunch: BookBrunch soll ein Knotenpunkt für Neuigkeiten, Meinungen und Informationen aus und für die Buchbranche sein. Unsere Leser sollen sich als Teil der BookBrunch-Community fühlen.

Können Sie etwas zu den ersten Reaktionen sagen?

Wir wurden sehr herzlich aufgenommen und es gab von allen Seiten ermutigende Reaktionen. Sehr viele Menschen aus der Buchbranche kennen uns und sind glücklich darüber, dass wir wieder über sie berichten.

Was denken Sie über den Wandel der Buchmarkt-Medien im englischsprachigen Raum?

Das ist eine gute Frage. Der Trend zur Konglomeratsbildung, der seit 20 Jahren anhält, geht weiter. Gleichzeitig haben neue Technologien kleinere Firmen dazu befähigt, mehr Leser als jemals zuvor zu erreichen. Die Branche steht mit dem Urheberrecht und anderen wichtigen Themen, die bisher das traditionelle Verlagsmodell finanziert haben, vor ernsthaften Herausforderungen.

Würden Sie sagen, dass das Ende von "Publishing News" und das zum Verkauf stehen von "Publishers Weekly" symptomatisch sind? Denken Sie, dass Informationen aus der Buchbranche nur noch im Internet überleben können?

Man würde heute kein neues Buchmarkt-Magazin als Printversion starten, außer man hätte sehr viel Kapital. Der Anzeigenmarkt, der nötig ist, um Zeitschriften zu finanzieren, ist geschrumpft, Verleger geben große Summen für Promotion-Kooperationen mit Händlern aus.

Informationen über BookBrunch

"BookBrunch" versteht sich als Informations- und Unterhaltungsplattform, die die jüngsten und ältesten Mitglieder der Buchbranche miteinander vernetzen möchte. Themen zum Verlagswesen, dem Buchhandel, Büchern allgemein oder dem Rechtehandel finden sich auf dem Internetportal. Auch Rubriken zu "prizes, peoples und parties" fehlen nicht.

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